Magic moments

Veröffentlicht am 23. März 2026 um 06:56

We are leaving Izu Penisula to continue our roadtrip further north, where some exciting destinations await. First stop is Ito, a tiny, casual restaurant in the town of Fujinomiya, Shizuoka Prefecture, which is part of our Yuru camp pilgrimage. It is the kind of place that would probably go unnoticed, but is highly cherished by locals for the kind of comfort food that makes you feel at home. After a short waiting time, we are led to a room in the back in typical Japanese style, where we settle at the low table and study the menu. But before long, the owner comes to offer us a seat at the counter, and this is where the real fun begins, because we can watch firsthand how our meal is being prepared. We choose Gomoku Shigure, a kind of savory, stuffed pancake cooked on a large sizzling hot iron plate. It is hearty and delicious.

Then we continue our trip to the nearby Shiraito Falls in the scenic surrounds of Fuji-Hakone-Izu National Park. The falls are beautiful and quite unique because they are very wide. On clear days, it is possible to see Mount Fuji on the way there. We get a glimpse of it’s base, but the tip is hidden in the clouds.

Next and last stop of the day is Koan Campingground at Lake Motosu, where we settle for the night. It is an iconic spot for watching Fujisan, and the very first location featured in our beloved anime. Despite the chilly weather, there are quite a few campers set up in all kinds of tents, but somehow, we still manage to get a prime spot to park our motorhome, and I am so grateful to have a place with a heater to spend the night. We set the alarm clock, and by early morning, the sky has cleared up and we are in for a very special treat. If I get up at 5:45 at -3°C, there must be a damn good reason for it!

The countless stars slowly fade at dawn as the contours of Fujisan appear at the far side of the lake. Slowly, the light intensifies, takes on a golden hue before the first rays of sunshine reflect on the side of this impressive giant of a volcano. Most of the campers are outside now, standing in the freezing cold in silence, and the excitement is palpable as the sun makes its first appearance over the horizon. All of a sudden, the light shifts, and the entire place is bathed in a warm, golden glow. Forgotten are the frozen fingers, the heavy eyelids. There is just wonder. Awe. Pure bliss! Impossible to turn your gaze away from it. It is almost a spiritual experience.

We stay until check-out time to enjoy the beauty of the lake and the view of this gentle giant, not knowing if and when we will see it again. Because now, the compass points West.


Wir verlassen die Izu-Halbinsel um unsere Reise Richtung Norden fortzusetzen, wo uns weitere aufregende Ziele erwarten. Erster Halt ist ein kleines, bescheidenes Restaurant in der Stadt Fujinomiya, Shizuoka, das Teil unserer Laid-back camp-Pilgerfahrt ist. Es ist die Art von Etablissement, das einem beim Vorbeifahren entgehen würde, bei den Einheimischen wegen seiner wohltuenden Hausmannskost aberbvsehr beliebt ist. Nach einer kurzen Wartezeit werden wir in ein Hinterzimmer im japanischen Stil geführt, wo wir uns an einem der niedrigen Tische niederlassen und anfangen, die Speisekarte zu studieren. Dann kommt auch schon die Besitzerin, um uns einen Platz an der Theke anzubieten, und da beginnt der Spaß so richtig, denn wir können live zuschauen, wie unsere Mahlzeit zubereitet wird. Wir haben Gomoko Shigure gewählt, eine Art würziger gefüllter Pfannkuchen, der auf einer heißen Eisenplatte zubereitet wird. Es ist herzhaft und köstlich.

Dann fahren wir weiter zum nahegelegenen Shiraito Wasserfall, in der malerischen Umgebung des Fuji-Hakone-Izu Nationalparks. Diese Wasserfälle sind wunderschön und wegen ihrer Breite recht einzigartig. An klaren Tagen kann man Mount Fuji von hier sehen, wir sehen nur die Basis, nicht aber den Gipfel, der sich in den Wolken versteckt.

Nächster und letzter Stop des Tages ist der Koan Campingground am Motosusee, wo wir übernachten werden. Es it ein berühmter Ort um Fujisan zu betrachten – und der erste Ort, der in unserem Anime. Trotz der kalten Temperaturen haben sich zahlreiche Camper in einem bunten Mix von Zelten hier eingefunden, und dennoch schaffen wir es, uns einen erstklassigen Platz für unseren Camper zu ergattern. Ich bin so dankbar, die Nacht in einem beheizten Raum verbringen zu dürfen. Wir stellen den Wecker, bis zum frühen Morgen hat der Himmel sich geklärt, und uns steht ein ganz besonderer Leckerbissen bevor. Wenn ich bei -3°C um 5h45 aufstehe, dann muss es schon einen verdammt guten Grund dafür geben!

Die zahlreichen Sterne verblassen langsam im Morgengrauen, während am gegenüber liegenden Seeufer die Umrisse von Mount Fuji immer deutlicher in Erscheinung treten. Langsam wird das Licht heller, nimmt einen goldenen Schimmer an, bevor die ersten Sonnenstrahlen die Seite dieses eindrucksvollen Riesen von einem Vulkan bestrahlen. Die meisten Camper sind jetzt wach und stehen andächtig in der klirrenden Kälte draußen. Mann kann die Aufregung regelrecht spüren, als die Sonne ihre ersten Strahlen über den Horizont schickt. Plötzlich ändert sich das Licht, und die ganze Umgebung erstrahlt in einem warmen, goldenen Schein. Vergessen sind die tauben Finger, die schweren Augenlider. Was bleibt ist Bewunderung, Ehrfurcht, reine Glückseligkeit. Unmöglich, den Blick davon abzulassen, Es ist quasi ein spirituelles Erlebnis!

Wir bleiben solange wir können, um die Anmut des Sees und den Anblick dieses beeindruckenden Giganten zu genießen, weil wir nicht wissen, ob und wann wir ihn wiedersehen werden, denn jetzt zeigt der Kompass nach Westen. 

If you are interested how we experienced Yuru camp on this day, have a look on its specific page.

Falls ihr sehen möchtet, wie wir an diesem Tag Yuru Camp erlebt haben, dann geht mal auf diese spezifische Seite.

Kommentar hinzufügen

Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare.

Erstelle deine eigene Website mit Webador