Some of you have certainly wondered how travelling in a campervan works in Japan? The answer is simple: impeccable. Japan’s infrastructure makes travelling in a campervan really a breeze!
Im Campervan durch Japan reisen
Wie funktioniert das eigentlich, hat sich vielleicht der eine oder die andere von euch schon gefragt. Die Antwort darauf ist einfach: Reibungslos! Japan hat eine Infrastruktur, die das Reisen im Campervan wirklich zu einem Kinderspiel macht.
Part 1:
Driving and Sleeping
First of all, there are two kinds of long- distance roads in Japan: Toll roads, which mostly go around cities, and sometimes even above them. These roads are of excellent quality, and even though the speed limit is not very high, they allow for quick progression. They mostly have sound barriers which doesn’t make them very useful for sightseeing. They also are expensive, and therefore we only use them, when the planned route is very long or when it leads through big cities or vast urban areas where delays due to traffic lights and traffic jams are to be expected. Toll payments are easy, like almost everything in Japan: either one can install a ETC card which will be automatically read by passing the toll gate and invoiced later, or else by taking a card when entering and paying it when leaving the highway. For each modality, there is a color-coded lane which ensures traffic flow. These roads are dotted with excellent roadside stations equipped with supermarkets, restrooms, showers, trashcans and recycling stations, restaurants and often service stations .
Then there are the toll-free highways which often feature multiple lanes, but not always, and they lead through towns and cities. This is why they may lengthen the ride, but in exchange one gets treated to amazing views along the journey, because Japan is like a picture book. And supermarkets, convenience stores, laundromats, banks, servce stations and such are to be found along the road. They also have roadside stations, the so-called michi-no-eki,which are also well equipped and always feature restrooms, a tourist information, stores that sell regional specialties, and sometimes restaurants, a snack shack or, at least vending machines. Sometimes, they also come with a spa.
On roadside stations it is legal and free to spend the night and many people do exactly that. Next to motorhomes and campervans, there are many regular cars, where people sleep or rest.
Some roads, especially in mountains or coastal areas are very winding and narrow. They can be nerve-wracking, because they are often just wide enough for one car. And even though they do have pullouts that allow for letting an oncoming car pass, these are not everywhere, and sometimes the roads can make you dizzy just from the sheer, unprotected slopes. When they are not highways, one may happen to encounter a narrow bridge or a tunnel that has height restrictions. Besides, never ever have I seen a similar number of tunnels in my life. The Japanese mountains are like Swiss cheese. Even though we generally stick to highways, we had to manage our share of very adventurous road sections, which, thanks to the skill of “Supadriva Ben“ always ended well.
There are also a lot of public parks in Japan, and as long as they are open 24h, and they have a parking lot, it is legal to spend the night there. Same goes for public parking lots, trailhead parking. There are even free campgrounds here. Even though we have been on the road for more than 5 weeks now, we only paid 3 times for sleeping: Once on the campground at Lake Motosu, and twice on city parking lots in Kyoto and Osaka.
Since Japan is set on 4 main (and many small) islands, it is sometimes necessary to take a ferry. These are also very well organized and even with our Motorhome, which is quite imposing compared to other vehicles in Japa, it was quite affordable.
Gaz and parking:
Service stations are pretty straight forward and same as in other countries: There are those with and without service, and the prize for gas depends on the payment method: cash or cards. The difference is that, so far into our journey, the prize of gas has been stable and comparably low, which is important, considering that we have been grinding about 5000 km so far. On average, we pay about 157 yen per liter Diesel, which amounts to 0.84 Eur. Or a little less than 1 US$.
Parking in Japan is only allowed on dedicated parking spots, and not possible on roadsides or in residential areas. Space is sparse and the roads are narrow, but luckily, there are a lot of parking lots, even though some of them are very small, with only 4-5 spaces. Most of the time parking is free, because stores and restaurants also provide customer parking. City parking is expensive for short period but has a maximum rate.
Teil 1:
Fahren und Übernachten
Erstens gibt es in diesem Land zwei Arten von Fernstraßen: Die Mautstraßen, die immer an Städten vorbei, oder manchmal auch oben drüber fahren. Diese Straßen sind von hervorragender Qualität, und obwohl die Geschwindigkeit nicht sehr hoch ist, kommt man darauf sehr zügig voran. Sie haben meistens Lärmschutzwände, so dass sie nicht gut dafür geeignet sind, etwas vom Land zu sehen. Außerdem sind sie teuer, und darum nehmen wir sie nur dann, wenn die geplante Strecke entweder sehr lange ist, oder aber durch große Städte oder urbane Gegenden führt, wo es absehbar ist, dass man wegen Ampeln und Stau kaum vorwärts kommt. Die Bezahlung ist, wie fast alles in Japan, unkompliziert: man kann entweder eine Mautkarte (ETC Card) im Auto installieren, dann wird alles abgelesen und man bekommt eine Rechung, oder man zieht beim Auffahren ein Ticket und bezahlt beim Runterfahren. Für jede Modalität gibt es eine farblich gekennzeichnete Spur, damit der Verkehr fließt. Diese Autobahnen haben auch hervorragende Raststätten mit Supermärkten, Toiletten, Duschen, Mülleimern und Recylingstationen, Restaurants und oftmals Tankstellen.
Dann gibt es die normalen Fernstraßen, wie die deutschen Bundesstraßen, die oft, aber nicht immer, autobahnähnlich ausgebaut sind, aber eben auch durch Städte führen. Daher können sie zu Verzögerungen führen, wofür man aber mit einfach atemberaubenden Ausblicken belohnt wird, denn dieses Land ist wie ein Bilderbuch. Und Supermärkte, Konbini (Convenience Stores), Waschsalons, Banken oder ähnliches liegen direkt auf der Strecke. Auch diese Straßen haben Raststätten, die sogenannten Michi-no-Eki, die ebenfalls sehr gut ausgestattet sind, und immer Toiletten, eine Touristeninformation und einen Laden dabei haben, der regionale Spezialitäten verkauft, außerdem oftmals ein Restaurant, einen Imbiss oder zumindest eine Reihe an Getränkeautomaten. Manchmal gibt es dort sogar Therme.
Auf Raststätten darf man kostenlos im Fahrzeug übernachten, und sehr viele Menschen machen das auch. Neben Wohnmobilen und Campervans parken dort auch jede Menge normaler Personenwagen.
Manche Straßen sind sehr eng und gewunden, vor allem die Küsten-und die Bergstraßen. Hier kann es einem schon manchmal schwindelig werden, denn sie sind oft nur gerade breit genug für ein Fahrzeug. Auch wenn es immer wieder Ausbuchtungen gibt, kann man da schon das Muffesausen bekommen. Außerdem sind sie oft nur unzureichend gesichert. Wenn es sich nicht um Bundesstraßen handelt, kann es außerdem passieren, dass man auf kleine, enge Brücken stößt, oder aber auf Tunnel, die eine Höhenbeschränkung haben. A propos: Niemals in meinem Leben habe ich eine ähnliche Anzahl an Tunnels gesehen. Die Japanischen Berge sind wie versteinerte Schweizer Käse. Obwohl wir uns in der Regel an Bundesstraßen halten, hatten wir einige sehr aufregende Streckenabschnitte zu bewältigen, was dank der Fahrkünste von “Supadriva Ben“ immer gut ausgegangen ist.
Dann gibt es in Japan jede Menge öffenliche Parks, und wenn diese rund um die Uhr geöffnet sind, dann darf man dort auch übernachten. Dasselbe gilt für öffentliche Parkplätze und Wanderparkplätze. Und manchmal bit es sogar Campingplätze. Wir sind nun seit 5 Wochen unterwegs und haben nur dreimal fürs Übernachten bezahlt, und das war für den Campingplatz am Motosusee, und 2 Nächte für Parkgebühren in Kyoto und Osaka!
Da Japan aus 4 großen (und ganz vielen kleinen) Inseln besteht, ist es manchmal notwendig, eine Fähre zu nehmen. Auch diese sind hervorragend organisiert, und selbst mit unserem Motorhome, das für japanische Verhältnisse ein großes Fahrzeug ist, relativ erschwinglich.
Tanken und Parken:
Das ist eigentlich wie überall. Es gibt verschiedene Tankstellen, entweder mit oder ohne Service. Die Preise sind unterschiedlich, je nachdem ob man bar oder mit Karte bezahlt. Der Unterschied liegt momentan lediglich darin, dass hier die Preise an der Tanke seit dem Beginn unserer Reise nicht angestiegen sind. Und das ist bei der Strecke, die wir zurücklegen (bisher ca 5000km) nicht unerheblich. Wir zahlen momentan durchschnittlich 157 Yen pro liter Diesel, was heute 0.84 Euro entspricht.
Parken darf man in Japan nur auf dafür bestimmten Parkplätzen, nicht am Straßenrand oder in Wohngebieten, denn die Straßen sind alle sehr eng. Aber zum Glück gibt es davon sehr viele, wenn sie auch manchmal sehr klein sind und nur 4-5 Stellplätze haben. Man kann häufig kostenlos parken, weil Geschäfte und Restaurants oftmals Kundenparkplätze zur Verfügung stellen. Parkplätze in Städten sind teuer für Kurzzeitparker, haben dafür aber ein Tageslimit.
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