When you are on the road as long as we are, there are moments that are less exciting but rather functional. In our case, it’s the transitions between regions, longer drives without any intended points of interest along the way. These are the times when we do some planning, while Ben is grinding it behind the wheel. These are the days when we exchange the charming, but narrow mountain roads for toll roads to move ahead faster. The Japanese toll roads are expensive but top notch, and the roadside stations are very nice and plentiful, with showers and all you need.
Wenn man so lange unterwegs ist, wie wir, dann gibt es Momente, die nicht so besonders aufregend sondern eher funktionell sind. In unserem Fall sind das die Fahrten zwischen den verschiedenen Regionen, längere Strecken ohne bestimmte Highlights. Während dieser Zeit arbeiten wir an der Planung des nächsten Abschnitts, während Ben sich wacker hinterm Steuer hält. An solchen Tagen tauschen wir die charmanten aber engen Bergstraßen gegen die Mautobahnen aus, um schneller vorwärts zu kommen. Die japanischen Mautstraßen sind teuer aber dafür top, und die Raststätten sind sehr schön und super ausgestattet mit Duschen und allem Tralalala.
We make it from the charming rural and mountainous Shizuoka prefecture to Toyota to visit the factory museum. Yes, we are fans, and even more so since we’ve been driving this wonderful motorhome. Our Camroad is a dream! After the museum, we spend the night on a parking lot at a park in neighbouring Nagoya, where we have Dinner at a restaurant called Bikkori Donkey. It's kind of like an American Family restaurant and you get served by a robot! There is a stark contrast between the countryside and the never-ending cityscape, and we just want to get away from it as fast as we can.
It is a long drive with one overnight stop at a road station in the rain drenched mountains of Yoshino Kumano National Park, before we arrive at the trailhead of the Kumano Kodo, a network of Pilgrimage trails, similar to the Santiago the Compostela. We will only hike a short stretch of it to see the iconic Nachi Waterfall next to the beautiful Kumano Nachi Grand shrine. The hike is gorgeous, along a stone path lined with huge cedar trees. It feels like right out of a dream, as does our overnight stop in Kumano next to the ocean with these beautiful rocks right outside the windshield. We decide to spend the beautiful day driving along the coast all the way to Wakayama where we intend to spend the night at the Food Hunter Park. As we arrive there, a huge party is underway, and we learn that on this day, Spring Equinox, many people are off from work and the next two days will be a crazy as well, because people are taking advantage of the long week-end, especially now that Sakura Season is starting as well.
We were supposed to spend the week-end in Osaka and Nara, two popular tourist spots and a densely populated area. In order to avoid the crowds and the traffic jams, we decide to make a bold move and do a night drive on toll roads to get around the whole area and make our way towards Shikoku. Ben takes a nap while we wait for today’s traffic to clear and then we head out and drive to Awagi Island, where we stop and get some necessary and well deserved rest to be ready for the next adventure. The next morning shall prove us right. As we awake, the michi-no-eki is packed with travellers. But we move on, to quieter realms.
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So kommen wir also von der charmanten ländlichen und bergigen Prefäktur Shizuoka nach Toyota, um dort das Werksmuseum zu besichtigen. Ja, wir sind Fans und seit wir dieses wunderbare Wohnmobil fahren, sogar noch mehr. Unser Camroad ist ein Traum! Nach dem Museumsbesuch verbringen wir die Nacht auf einem Parkplatz in einem Park im benachbarten Nagoya, wo wir in einem Restaurant der Kette Bikkori Donkey essen. Es ist ein bisschen wie ein amerikanisches Familienrestaurant, in dem wir von einem Roboter bedient werden. Der Kontrast zwischen den ländlichen Regionen und den nichtendenwollenden Großstädten ist krass, und wir wollen einfach so schnell wieder da weg.
Die Fahrt ist lange, mit einer Übernachtung in einer regendurchtränkten, nebligen Bergregion im Yoshino Kumano Nationalpark, bis wir endlich am Startpunkt des Wanderweges Kumano Kodo ankommen. Der Kumano Kodo ist ein Netzwerk aus Pilgerwegen, die mit dem Jakobsweg verglichen werden kann. Wir wandern nur ein ganz kurzes Stück davon, um den ikonischen Nachi Wasserfall nebst dem berühmten Kumano Nachi Grand Shrine zu sehen. Die Wanderung auf dem von riesigen Zedern gesäumten Steinpfad ist wunderschön, und man fühlt sich wie in einemTraum, genauso wie an unserer nächsten Übernachtungsstätte mit diese tollen Felsen genau vor der Windschutzscheibe. Wir beschließen, diesen wunderschönen Tag an der wildromatischen Küste entlangzufahren, um zu unserem nächsten Ziel zu gelangen, dem Food Hunter Park, in dem wir übernachten wollen. Als wir dort ankommen, ist ne Riesenparty im Gange und wir erfahren, dass an diesem Tag, der Frühlings Tag-und Nachtgleiche, viele Leute freigenommen haben, und dass auch die nächsten zwei Tage ziemlich viel los sein wird, da sie dieses lange Wochenende nutzen werden, zumal auch noch die Saison der Kirschblüte begonnen hat.
Wir hatten eigentlich vor, die nächsten Tage in Osaka und Nara zu verbringen, zwei beliebten touristischen und dicht besiedelten Städten. Um den Menschenmassen und den damit verbundenen unvermeidlichen Staus zu entgehen, entscheiden wir uns zu einem gewagen Schritt: die komplette Gegend auf Mautstraßen in der Nacht zu umfahren und uns sofort Richtiung Shikoku zu begeben. Ben schläft schonmal vor, während wir darauf warten, bis die Verkehrslage sich beruhigt hat, und dann fahren wir direkt auf die Awagi Halbisel, wo wir dann endlich alle unseren dringend nötigen und wohlverdienten Schlaf bekommen. Der nächste Morgen sollte uns recht geben. Als wir aufwachen, ist die Raststätte schon total voll von Ausflüglern! Aber wir fahren jetzt weiter, in ruhigere Gefielde!
soon to come
Over the bridge, away from the crowd / Über die Brücke, weg vom Rummel
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